Hackerangriff auf japanischen Rüstungskonzern

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EPA (Mitsubishi Heavy Industries/handout)

Die Angreifer sind in das Netzwerk von Mitsubishi Heavy Industries eingedrungen. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch unbekannt.

Der japanische Rüstungskonzern Mitsubishi Heavy Industries wurde von Hackern infiltriert. Das Ausmaß des Schadens ist bisher noch unbekannt. Es sei aber "erschreckend genug", dass bereits Systeminformationen durchgesickert sind, sagte ein Firmensprecher. Man könne nicht ausschließen, dass die Hacker an weitere Daten herangekommen seien. Das Unternehmen stellt Komponenten für Raketen und Atomkraftwerke her.

Rund 80 Computern in der Firmenzentrale sowie in Fertigungs-, Forschungs- und Entwicklungsstandorten wurden mit Schadsoftware infiziert. Die betroffenen Rechner sind über mehrere Produktionsstätten in Japan verteilt.

Mitsubishi Heavy Industries hat im Vorjahr 215 Aufträge des japanischen Verteidigungsministeriums erhalten. Die Auftragssumme soll umgerechnet 2,5 Milliarden Euro betragen.

(Ag.)