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HP bläst Verkauf der PC-Sparte ab

Christine Wright
(c) AP (Paul Sakuma)
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Hewlett-Packard hält an seinem PC-Geschäft fest. Die neue Chefin hat den Plan ihres Vorgängers verworfen. Léo Apotheker hatte die PC-Sparte im August zur Disposition gestellt.

Hewlett-Packard baut auch künftig Computer. Der US-Konzern hat seine Pläne fallenlassen, die PC-Sparte abzuspalten oder gar zu verkaufen. "HP steht zur Personal Systems Group", sagte die neue Konzernchefin Meg Whitman am Donnerstag. "Zusammen sind wir stärker." Die Prüfung sei "klar" zugunsten der Beibehaltung des Geschäfts ausgefallen.

Der aus Deutschland stammende ehemalige Konzernchef Léo Apotheker hatte die PC-Sparte im August zur Disposition gestellt. Er wollte das Unternehmen stärker auf lukrativere Geschäftsbereiche wie Software und Dienstleistungen ausrichten. Die Ankündigung hatte den Aktienkurs in die Tiefe gerissen und kostete Apotheker letztlich den Job. Nachbörslich legte die Aktie um ein Prozent zu.

Nachfolgerin Whitman hatte von Beginn an angedeutet, dass sie das Geschäft behalten wolle. Hewlett-Packard ist nach Daten des Marktforschers Gartner der weltgrößte Computerhersteller mit einem Marktanteil von 17,7 Prozent im dritten Quartal - das ist weit vor Lenovo mit 13,5 Prozent und Dell mit 11,6 Prozent.

 

(Ag.)