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Schlierenzauer gewinnt Vierschanzentournee

AUSTRIA SKI JUMPING FOUR HILLS TOURNAMENT
(c) EPA (Daniel Karmann)
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Gregor Schlierenzauer gewinnt die 60. Vierschanzentournee. Ihm genügt in Bischofshofen ein dritter Platz hinter ÖSV-Kollegen Thomas Morgenstern und dem Norweger Anders Bardal.

Der zweite Durchgang im abschließenden Springen in Bischofshofen fiel dem heftigen Schneefall zum Opfer. Es wurde der erste Durchgang gewertet. Den gewann Thomas Morgenstern vor dem Norweger Anders Bardal. Dritter wurde Gregor Schlierenzauer. Für den 22-jährigen Tiroler ist es wohl der schönste dritte Platz seiner Karriere. Denn er bedeutet den Sieg bei der Vierschanzentournee. Damit erfüllt sich Schlierenzauer einen seiner größten sportlichen Träume.

Die 60. Vierschanzentournee verlief für die Österrreicher sensationell. Mit zweimal Schlierenzauer, Kofler und Morgenstern stellten die ÖSV-Adler jeweils den Sieger. Und erstmals seit 1975 endete die Tournee mit einem österreichischen Dreifachsieg. Damals gewann Willi Pürstel vor Eddy Federer und Karl Schnabl. Nun siegte Schlierenzauer vor Morgenstern und Kofler.

Andreas Kofler risierte im ersten Durchgang alles - und verlor alles. Bei schwierigen Bedingungen setzte er auf vollen Angriff, strauchelte in der Luft und musste bei nur 122 Metern landen. Das war eine Vorentscheidung. Morgenstern (135 Meter) und Schlierenzauer (131 Meter) waren außer reichweite. Wie gefährlich Kofler seinem Stubaier Kollegen hätte werden können, zeigte er im 2. Durchgang. Da zauberte er einen 140-Meter-Satz in den Auslauf. Doch der Sprung zählte nicht mehr. Als der Schneefall wieder stärker wurde, brach FIS-Renndirektor Walter Hofer den Durchgang ab.

Endstand nach einem Durchgang in Bischofshofen:

1. Thomas Morgenstern AUT 135,0 139,2
2. Anders Bardal NOR 135,0 136,5
3. Gregor Schlierenzauer AUT 131,0 128,4
4. Robert Kranjec SLO 129,0 126,8
5. Daiki Ito JPN 130,5 126,2
6. Roman Koudelka CZE 129,5 124,0
7. Michael Hayböck AUT 135,0 123,9
8. Dimitri Wassiliew RUS 130,0 123,1
9. Kamil Stoch POL 129,0 121,9
10. Richard Freitag GER 125,5 119,0
11. Atle Pedersen Rönsen NOR 127,0 118,4
. Kenneth Gangnes NOR 127,5 118,4
13. Yuta Watase JPN 126,0 117,1
14. Maximilian Mechler GER 126,0 117,0
15. Martin Koch AUT 124,0 116,7
16. Junshiro Kobayashi JPN 127,0 115,5
17. Michael Neumayer GER 125,5 115,2
18. Denis Kornilow RUS 124,5 113,6
19. Jurij Tepes SLO 123,0 113,5
20. Peter Prevc SLO 122,5 112,8
21. Wolfgang Loitzl AUT 122,5 112,5
22. Jakub Janda CZE 124,0 112,0
23. Taku Takeuchi JPN 121,5 111,6
24. Rune Velta NOR 121,5 111,1
25. Jure Sinkovec SLO 122,0 110,4
26. Manuel Fettner AUT 122,5 109,7
27. Andres Kofler AUT 122,0 108,5
28. Maciej Kot POL 122,5 107,6
29. Anssi Koivuranta FIN 121,5 107,1
30. Severin Freund GER 120,5 105,4