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Syrien: Bombenanschlag neben Innenminsterium

Syrien Bombenanschlag neben Innenminsterium
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Das Regime in Damaskus unterstellt der Türkei unterdessen, mit der Terrororganisation al-Qaida zusammenzuarbeiten.

In der direkten Umgebung des syrischen Innenministeriums ist am Donnerstag ein Sprengsatz detoniert. Augenzeugen sahen eine große Rauchwolke über dem Bezirk Kafr Susa in der Hauptstadt Damaskus aufsteigen. Berichte über Tote und Verletzte wurden offiziell nicht bestätigt. Die Sicherheitskräfte sperrten alle Straßen rund um das Ministerium. Die staatlichen Medien meldeten, der Sprengsatz sei auf einem Motorrad versteckt gewesen. Es habe keine Opfer gegeben.

Die jordanischen Behörden nahmen am Mittwoch nach Angaben eines ranghohen Salafisten-Anführers zwei Cousins des früheren Al-Kaida-Chefs im Irak, Abu Moussab al-Zarkawi, vor ihrer Einreise nach Syrien fest. Insgesamt seien drei "Jihadisten" vor ihrem Grenzübertritt festgehalten worden, sagte Mohammed Shalabi der AFP.

Das syrische Außenministerium warf der Türkei und Saudi-Arabien in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor, gezielt al-Qaida-Kämpfer nach Syrien zu schleusen. Syrien habe Informationen darüber, dass beide Staaten "einen Pakt" mit dem Terrornetzwerk geschlossen hätten.

Seit dem Beginn des Aufstands gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad im März 2011 starben nach Oppositionsangaben bereits mehr als 30.000 Menschen.

 

 

(APA/AFP)