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Historisches Treffen: Iran und Ägypten nähern sich an

Historischer Besuch Irans Aussenminister
(c) APA
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Erstmals seit der islamischen Revolution 1979 besucht ein iranischer Außenminister Kairo. Die Saudis verfolgen das Treffen mit Argwohn.

Die über Jahrzehnte verfeindeten Regionalmächte Ägypten und Iran nähern sich einander an. Der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi traf am Donnerstag in Kairo seinen Amtskollegen Mohammed Amr. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um den blutigen Konflikt in Syrien, teilte ein Sprecher des Außenministers anschließend mit. Die beiden Gesprächspartner hätten "verschiedene Standpunkte vorgetragen", fügte er hinzu. Es war der erste offizielle Besuch eines Außenministers der Islamischen Republik in Ägypten.

Zu Beginn seines zweitägigen Aufenthalts hat Salehi auch Präsident Mohammed Mursi getroffen. Die iranische Nachrichtenagentur Isna hatte zuvor gemeldet, Salehi hoffe, dass sein Besuch zur Wiederaufnahme der 1979 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen mit Ägypten führen werde.

Im Syrien-Konflikt sympathisiert die ägyptische Führung mit den Rebellen, der Iran unterstützt das Regime von Präsident Bashar al-Assad. Die Herrscher Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate beobachten das Tauwetter zwischen Teheran und Kairo mit Missbilligung. Das sunnitische Saudi-Arabien und seine Verbündeten zählen zu den Erzfeinden des schiitischen Mullah-Regimes in Teheran.

(APA/dpa)