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Gegen Nebel bleiben Putins Wolken-Impfungen wirkungslos

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES
APA/EPA/JUSTIN LANE
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Olympia-Macher Wladimir Putin lässt in der Umbegung Sotschis die Wolken mit Jod impfen. Dieses Vorgehen verspricht mehr Sonne, den Nebel vertreibt es aber nicht.

Die Bilder, die in den ersten Tagen von Sotschi aus um die Welt gingen, waren beste Werbung für die Region an der Schwarzmeerküste. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel. "Putin hat Sonne versprochen, also scheint die Sonne. Das ist doch ganz einfach", erzählte ein Einheimischer vor wenigen Tagen der "taz". Er will wissen, wie Putins Sonnenspiele zustande kommen. "Ich höre das doch. Jede Nacht donnern 20 Militärmaschinen über die Berge. Die sorgen schon dafür, dass die Wolken verschwinden. Jeder hier weiß das."

200.000 Euro täglich soll sich Putin die Ausflüge seiner Kampfjets kosten lassen. Dabei werden die Wolken mit Jod geimpft, so wird eine Vergrößerung der Tropfen erreicht, die zum Einsetzen von Regen führt - die Wolken lösen sich auf. Prachtvollem Wetter steht somit nichts mehr im Weg. Fast nichts. Denn gegen Nebel, der seit Sonntagabend die Austragung der Biathlon- und Snowboard-Cross-Bewerbe verhindert, ist auch der Allmächtige machtlos.