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"Papierener Gustl" geht an "Django Unchained"

Django Unchained
Christoph Waltz und Jamie Foxx in "Django Unchained".(c) Sony
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Heimische Filmkritiker wählten Tarantinos Western mit Christoph Waltz zum besten Film 2013. Der "Ungustl" ging ex aequo an "Bad Fucking" und "Im weißen Rössl".

Quentin Tarantinos Rachewestern "Django Unchained" war nach Ansicht von Österreichs Filmkritikern der beste Film des Jahres 2013. Zum besten heimischen Werk wurde Ulrich Seidls zweiter Trilogie-Teil "Paradies: Glaube" gekürt. Seidl nahm den "Papierenen Gustl", der bereits zum elften Mal verliehen wurde, am Montagabend in Wien persönlich entgegen.

Preis für "Das weiße Band" von Haneke

Auch Michael Haneke wurde am Montag geehrt. Der Erfolgsregisseur bekam den Preis für den besten Film der vergangenen Jahre für "Das weiße Band". Er verwies in dieser Kategorie Lars von Triers "Melancholia" und "No Country For Old Men" der Coen-Brüder auf die Plätze.

In der Sparte der Dokumentarfilme siegte 2013 Claude Lanzmanns "Der Letzte der Ungerechten", das Interviewporträt von Benjamin Murmelstein, dem letzten Judenältesten im Ghetto Theresienstadt.

"Ungustl" ging ex aequo an zwei Filme

Zum zweiten Mal wurde der schlechteste Film des vergangenen Jahres gewählt. Diese zweifelhafte Ehre teilen sich diesmal zwei Produktionen: Der "Ungustl" ging ex aequo an Christian Thedes "Im weißen Rössl - Wehe Du singst" und Harald Sicheritz' "Bad Fucking".

Die "Papierene Gustl"-Liste 2013

01. Django Unchained (Quentin Tarantino)
02. Inside Llewyn (Davis Joel & Ethan Coen)
03. Gravity (Alfonso Cuaron)
04. Blau ist eine warme Farbe (Abdellatif Kechiche)
05. Rush (Ron Howard)
06. Only Lovers Left Alive (Jim Jarmusch)
07. Der Geschmack von Rost und Knochen (Jacques Audiard)
08. Zero Dark Thirty (Kathryn Bigelow)
09. Spring Breakers (Harmony Korine)
10. Silver Linings (David O. Russell)