Nationalrat

Neos-Wirtschaftssprecher Loacker wird 2024 nicht mehr kandidieren

2013 ist Gerald Loacker mit den damals neu gegründeten Neos ins Parlament eingezogen.
2013 ist Gerald Loacker mit den damals neu gegründeten Neos ins Parlament eingezogen.Imago / Michael Indra
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Gerald Loacker möchte sein Wahlversprechen „Freiheit leben statt Sesselkleben“ einlösen. Er macht damit seinen Platz im Nationalrat bei der kommenden Wahl frei.

Neos-Wirtschaftssprecher Gerald Loacker wird bei den kommenden Nationalratswahlen nicht mehr kandidieren. Er sei 2013 mit dem Wahlkampfmotto „Freiheit leben statt Sesselkleben“ in das Hohe Haus eingezogen, nun werde er das Versprechen einlösen und seinen Platz wieder freimachen, kündigte der Vorarlberger am Montagabend in einem Posting in Sozialen Medien an. In der Landespartei gebe es jedenfalls „viele tüchtige Leute, die für eine Nachfolge in Frage kommen“.

Er habe zwei Wiederwahlen geschafft und die Aufbauarbeit in seinem Heimatbundesland trage Früchte, zog er Resümee. Im Nationalrat habe er Pensionen „öfter zum Thema gemacht, als es den Kollegen außerhalb (und manchmal innerhalb) meiner Fraktion lieb war“, sodass heute fast jeder wisse, was das „schwedische Modell“ sei. Auch seine intensives Abarbeiten an den Kammern und seinen Widerstand gegen eine Corona-Impfpflicht hob er hervor. „In der Verantwortung meinen Unterstützern und allen meinen Wählern gegenüber habe ich 10 Jahre mein Bestes gegeben – und das werde ich auch in den verbleibenden Monaten weiter tun“, so Loacker. (APA)

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