Wer traf wen? Das Spectrum-Rätsel

Hast du Geld – oder Töne?

Obwohl er ein Studium verfolgte, galt die große Leidenschaft des gesuchten Mannes einer Handwerkskunst: Er entwickelte bestehende Instrumente weiter und erwarb dafür Patente. Damit tat er es seinem Vater gleich, der Kunsttischler war und sich ständig an Erfindungen für die Musikwelt versuchte.

Als der junge Mann nun aber höher hinauswollte, übersiedelte er in ein ­Nachbarland. Im Gepäck: seine neueste Erfindung. Und diese erregte die Aufmerksamkeit verschiedener Tonkünstler. Einer, der sich davon besonders angetan zeigte, stammte aus der neuen Heimat des Erfinders und unterstützte ihn tatkräftig. Eigentlich hätte dieser Tonkünstler Arzt werden sollen wie sein Vater und hatte deshalb Medizin studiert; da aber aus politisch-wirtschaftlichen Gründen die Fakultät schließen musste, brach der junge Mann sein Studium ab, widmete sich – zum Missfallen der Mutter – nur noch der Musik und wurde Komponist.

Er war nun also der Erste, der seine positive Meinung über die Erfindung in einem Magazin kundtat. Der Komponist jubelte über den „deutlich kräftigeren Klang“, die Töne erreichten sogar „die hintersten Reihen eines Konzertsaals“. Zugleich war es selbst im Freien möglich, „mit dem neuen Instrument brillante Konzerte zu geben“.


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