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Österreichischer Film für EU-Filmpreis nominiert

Szenenbild aus "Macondo" von Sudabeh Mortezai(c) FreibeuterFilm
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"Macondo" von Sudabeh Mortezai ist der österreichischer Beitrag für den Lux-Filmpreis des EU-Parlaments. Drei Finalisten stehen Ende Juli fest, die Preisverleihung ist am 17. Dezember

Der österreichische Film "Macondo" von Sudabeh Mortezai ist für den Lux-Filmpreis des EU-Parlaments nominiert. Die semidokumentarisch inszenierte Coming-of-Age-Geschichte wurde als einer von zehn nominierten Filmen am Sonntag beim Karlsbader Filmfestival bekannt gegeben. Die drei Finalisten für die Verleihung am 17. Dezember in Straßburg stehen Ende Juli fest, wie es in einer Aussendung hieß.

Der von Debütregisseurin Mortezai inszenierte und geschriebene Film über einen tschetschenischen Buben in der Wiener Flüchtlingssiedlung Macondo war Österreichs Wettbewerbsbeitrag bei der diesjährigen Berlinale und soll ab Herbst in den österreichischen Kinos laufen.

Im Rennen um den Lux-Filmpreis sind weiters:

  • "Bande de filles" von Celine Sciamma (Frankreich)
  • "Feher isten" von Kornel Mundruczo (Ungarn, Deutschland, Schweden)
  • "Hermosa Juventud" von Jaime Rosales (Spanien, Frankreich)
  • "Ida" von Pawel Pawlikowski" (Polen, Dänemark)
  • "Kreuzweg" von Dietrich Brüggemann (Deutschland, Frankreich)
  • "Le maraviglie" von Alice Rohrwacher (Italien, Schweiz, Deutschland)
  • "Razredni Sovraznik" von Rok Bicek (Slowenien)
  • "Turist" von Ruben Östlund (Schweden, Dänemark, Frankreich, Norwegen)
  • "Xenia von Panos H. Koutras (Griechenland, Frankreich, Belgien)

Das Europäische Parlament zeichnet mit dem 2007 erstmals vergebenen Lux-Preis Filme aus, die die Werte der europäischen Identität und die kulturelle Vielfalt Europas widerspiegeln oder den Blick für den EU-Integrationsprozess öffnen. Das soll ihnen helfen, "ein größeres Publikum zu erschließen und eine Debatte über Werte und soziale Themen in Europa anzuregen", so das Parlament.

Im Vorjahr war "The Broken Circle Breakdown" des belgischen Filmemachers Felix Van Groeningen ausgezeichnet worden. Erstmals kann heuer auch für den eigenen Lieblingsfilm im Internet abgestimmt werden; der Beitrag mit den meisten Stimmen erhält eine besondere Würdigung.

(APA)