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AC/DC in Spielberg mit 115.000 Besuchern

KONZERT: AC/DC
KONZERT: AC/DC(c) APA (ERWIN SCHERIAU)
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Das Open-Air-Konzert blieb trocken. Bei An- und Abreise gab es Staus. Angesichts der großen Menge an Besuchern gab es kaum Probleme.

Das AC/DC-Konzert am Red Bull-Ring im obersteirischen Spielberg Donnerstagnacht ist aus Sicht der Einsatzkräfte relativ problemlos gelaufen. Einige Betrunkene hatten andere Konzertbesucher attackiert, im Verhältnis zur Besucherzahl von 115.000 Menschen sei dies aber verschwindend gering gewesen, so die Polizei am Freitag. Bei der Abreise staute es sich auf den S36-Zubringern, Geduld war angesagt. AC/DC machten in Spielberg im Zuge ihrer "Rock Or Burst"-Welttournee Station.

Während des Christi Himmelfahrt-Tages blieb es trocken, erst am Freitag in der Früh begann es leicht zu regnen. Da nach dem Ende des Konzertes gegen 22.40 Uhr die meisten Besucher zeitgleich nach Hause fahren wollten, kam es auf den Landesstraßen zur Murtalschnellstraße (S36) zu den prognostizierten Verkehrsbehinderungen. Die über den ganzen Tag verteilte Anreise der Fans war hingegen weitgehend friktionsfrei verlaufen, so ein Polizeisprecher.

Auf den Parkplätzen im Großraum des Veranstaltungsgeländes wurden rund 20.000 Pkw und etwa 800 Busse abgestellt. Die umfangreichen Informationsmaßnahmen hatten sich laut Exekutive ausgezahlt: Es waren einerseits mehr Besucher als angenommen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist und hatten die Shuttleservices in Anspruch genommen. Daher wurden die Straßen und Parkplätze um fast 10.000 Autos entlastet werden.

Im Laufe des Abends wurden einige Körperverletzungen und Sachbeschädigungen im Umfeld des Konzertes gemeldet, zumeist von Alkoholisierten begangen. In einem Fall wurde ein Getränkestand in Mitleidenschaft gezogen. Die meisten Täter wurden ausgeforscht und angezeigt. Bei mehreren Personen wurden geringe Mengen Suchtgift sichergestellt.

300 Menschen vom Roten Kreuz versorgt

Aus Sicht des Roten Kreuzes verlief die Veranstaltung angesichts der Menschenmassen ebenfalls geordnet: Über 300 Personen kamen mit kleineren Verletzungen zur Versorgung zu den Rotkreuzstellen. Rund 40 Personen mussten in die umliegenden Spitäler gebracht werden, etliche Alkoholisierte waren zu behandeln.

Die eingesetzten Feuerwehren hatten vor allem Hilfestellungen für die Sanitäter bei Personenabtransporten und Starthilfe zu leisten.

Die Einsatzleiterin, die Bezirkshauptfrau von Murtal, Ulrike Buchacher fasste zusammen: "Ich bin sehr zufrieden, die Einsatzkräfte haben gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft ihr Bestes gegeben. Die An- und Abreise ist einwandfrei abgelaufen. Unsere Einsatzplanung ist voll aufgegangen."

(APA)