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Elektronisch entwertbares Bargeld entwickelt

(c) REUTERS (ALKIS KONSTANTINIDIS)
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Banknoten könnten künftig mit einem RFID-Chip ausgestattet werden. Bargeldbezogene Verbrechen seien dadurch vermeidbar, die Privatsphäre bleibe jedoch bewahrt.

Das österreichisch-deutsche Technologieunternehmen EDAQS hat ein elektronisch entwertbares Bargeld entwickelt. Dazu werden Banknoten mit einem verschlüsselten RFID-Funkchip ausgestattet und können dadurch ferngesteuert entwertet werden, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe.

Mittels entsprechender Terminals, ob bei Banken oder in Geschäften, weiß das "DICE" genannte Geldsystem stets, wo sich welche Banknote befindet. Die Privatsphäre der Nutzer bleibt wie beim heutigen Bargeldsystem gewahrt, gleichzeitig sollen sich bargeldbezogene Verbrechen mit dem elektronischen Bargeld effektiv verhindern lassen, da Banknoten, die in falsche Hände gelangen, ferngesteuert entwertet werden können.

"Unser System adressiert alle Bedenken, die heute gegenüber herkömmlichem Bargeld bestehen", so Daryl de Jorí, einer der Gründer von EDAQS. Erste Interessenten für das neue Bargeld gebe es bereits. EDAQS verhandle mit der russischen Zentralbank, auch Vertreter der australischen Regierung reisen Anfang Juni für Verhandlungen nach Wien, so das Magazin.

(APA)