Studierende als Gründer der Zukunft

Bei der „Entrepreneurship Avenue“ an der WU Wien informierten sich mehr als 750 Teilnehmer über eine Karriere als Gründer. Studierende von mehr als 20 Hochschulen hatten die Gelegenheit, sich mit erfolgreichen Jungunternehmern zu vernetzten.

Ziel der „Entrepreneurship Avenue“ am 22. Mai an der Wirtschaftsuniversität Wien war es, jungen Menschen Lust auf Gründung und Innovation zu machen. „Mehr als 750 gründungsbegeisterte Teilnehmer zeigen eindrucksvoll, dass wir mit der Entrepreneurship Avenue den Zahn der Zeit treffen und Studierenden einen spannenden Einstieg in das Thema Unternehmensgründung bieten“, erklärt Simon Kronenberg, Masterstudent im SIMC-Programm an der WU und Mitorganisator der „Entrepreneurship Avenue“.

Die erste Keynote „Disrupting transportation - how to beat huge private and state-owned players in their home turf“ kam von André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer von Flixbus. Im anschließenden Panel „Corporate vs. Startup“ lieferten erfolgreiche Gründer den Studierenden Anregungen für brennende Fragen wie “Was soll ich nach meinem Abschluss machen?” oder “Was heißt es eigentlich, Gründer zu sein?”

Österreich auf dem Prüfstand

Im Panel “Founding in Austria” stand Österreich als Gründungsstandort auf dem Prüfstand. Hierzu diskutierten Reinhold Baudisch (Mitgründer durchblicker.at), Berthold Baurek-Karlic (Venionaire Capital), Maximilian Tayenthal (Gründer Fintech-Startup number26 aus Berlin), Andreas Tschas (Pioneers) und Frank Westermann (Mitgründer mySugr).

13 Parallel-Workshops zu gründungsrelevanten Themen (z.B. Crowdfunding, Wachstum und Internationalisierung, Social Entrepreneurship und Cultural Entrepreneurship) boten die Möglichkeit, spezifische Inhalte mit Experten und Gründern zu vertiefen. Eines der Highlights des Konferenztages war „Feed the Sharks”. Dabei stellten sich junge Gründer mit ihren Startup-Projekten auf der Bühne kritischen Fragen.

Studentischen Startups im Wettbewerb

Abschließender Höhepunkt des Events war der „2015 Avenue Pitch Award“: Elf vorausgewählte studentische Startup-Teams aus Wien, Graz, Linz, St. Pölten, Krems und Budapest präsentierten ihre Geschäftsideen und stellten sich den herausfordernden Fragen der Investoren-Jury. Die Jury zeigte sich von der Qualität der Ideen und der Präsentationen beeindruckt.

Der Sieger des Pitch Awards ist JobSwipr: das Team von WU- und TU-Wien-Studierenden entwickelt eine mobile Bewerbungsplattform. Neben dem Hauptpreisträger wurden drei weitere Projekte ausgezeichnet: Doroturbine (TU Graz und Uni Graz), gatherer (FH St. Pölten) und Milch+ (WU Wien).

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