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Mutmaßliche IS-Anwerberin auf Lanzarote festgenommen

Symbolbild - Auf der spanischen Lanzerote nahm die Polizei eine mutmaßliche IS-Anwerberin fest.
Symbolbild - Auf der spanischen Lanzerote nahm die Polizei eine mutmaßliche IS-Anwerberin fest.(c) APA/EPA/ELVIRA URQUIJO A
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Der spanische Innenminister Diaz warnt vor einer jihadistischer Bedrohung. In Spanien wurden heuer bereits 50 mutmaßliche IS-Angehörige festgenommen.

Die spanische Polizei hat auf den Kanaren einer mutmaßlichen Angehörigen der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) das Handwerk gelegt. Die Frau soll zum Teil sehr junge Mädchen für den Krieg in Syrien angeworben haben, teilte das Madrider Innenministerium am Dienstag mit.

Die Mädchen, die sich vorwiegend aus religiöser Überzeugung hätten rekrutieren lassen, seien demnach in Syrien sexuell ausgebeutet worden oder hätten Hilfsdienste etwa bei der Pflege verletzter Kämpfer oder als Beobachterinnen geleistet. Die Spanierin war den Behörden zufolge auf der Urlaubs-Insel Lanzarote in der Gemeinde Arrecife festgenommen.

Viele Festnahmen in spanischen Enklaven

Mit der Aktion auf den Kanaren sei die Zahl der in diesem Jahr in Spanien festgenommenen mutmaßlichen IS-Angehörigen auf 40 geklettert, so das Ministerium. Die meisten Festnahmen seien in Katalonien sowie in den spanischen Nordafrika-Exklaven Ceuta und Melilla erfolgt.

Innenminister Jorge Fernandez Diaz hatte am Sonntag gesagt, die jihadistische Bedrohung sei in Spanien so akut wie nie zuvor. Erst am Montag waren nach Behördenangaben zwei Spanier bei der Rückkehr in ihre Heimat unter dem Vorwurf festgenommen worden, für den IS in Syrien und dem Irak gekämpft zu haben.

(APA/dpa)