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Porr-Chef: Weniger Arbeitslose bei 12-Stunden-Tag am Bau

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss(c) Jenis

Von Arbeitszeitverkürzungen hält Porr-Chef Karl-Heinz Strauss nichts. Er fordert Kollektivverträge für einzelne größere Unternehmen.

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss hat sich erneut für flexiblere Arbeitszeitmodelle ausgesprochen und die Sozialpartner kritisiert. "Wieso sollen Bauarbeiter nicht, wie in der EU erlaubt, in Sondersituationen bis zu 12 Stunden am Tag arbeiten dürfen? Das könnte über Jahresarbeitskonten ausgeglichen werden", schlägt er in der "Kleinen Zeitung" vor.

Im Winter gäbe es dann weniger Arbeitslose und auch für die Pensionen wären die Durchrechnungszeiträume länger, argumentiert der Chef des börsennotierten Baukonzerns. Kollektivverträge sollen nach Meinung von Strauss künftig auch für einzelne, größere Unternehmen zugelassen werden, fordert er. Die Mineralölsteuer (MöSt) und die Wohnbauförderung hätte Strauss gerne zum Teil zweckgewidmet, die jetzt wieder diskutierte Maschinensteuer sowie Arbeitszeitverkürzungen sind für ihn "Kalauer".

(APA)