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Wertsachen

Willkommen im Wilden Westen der Finanzmärkte

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Kolumne Bitcoin & Co. Diese Party riecht verdammt nach Dotcom-Bubble. Aber noch ist wenig Geld in diesem irren Markt, der die Welt umkrempeln könnte.

Vorweg ein Wort der Warnung. Das Gebiet, in das wir uns heute begeben, ist vermint und extrem gefährlich. Bitcoin ist inzwischen vielen ein Begriff. Ebenso die legendäre Volatilität dieser Kryptowährung. 100 Euro rauf, 100 runter – das geht im Stundentakt so. Aber Bitcoin ist nur der Vorreiter einer neuen Industrie, die gerade entsteht. Das ist die Blockchain-Industrie. Die besteht bisher aus grob 900 Projekten. Da gibt es auch mal Kursschwankungen von 500 Prozent und mehr. An einem Tag. Wer dort sein Geld reinbuttert, muss verrückt sein. Oder genial?

Was wir hier erleben, riecht verdammt nach den Frühzeiten des Internets – und nach der Dotcom-Bubble. Zuletzt ist der Markt nach oben explodiert. Frisches Geld für unausgegorene Ideen. Manchmal stecken sogar echte Betrüger dahinter. Die Blockchain-Industrie ist der Wilde Westen der Finanzmärkte. Viele können sich vorstellen, dass daraus einmal was wird. Aber noch wissen wir nicht einmal, ob Bitcoin überlebt – oder von einer besseren Kryptowährung abgelöst wird. Ethereum (ETH), die Nummer zwei, hat zuletzt eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt.