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Video aufgetaucht: CIA-Attentäter schwor Rache

Video aufgetaucht: CIA-Attentäter schwor Rache
(c) AP (TALIBAN)
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Zehn Tage nach dem tödlichen Anschlag auf CIA-Agenten in Afghanistan ist ein Video des Attentäters aufgetaucht. Der mutmaßliche Doppelagent begründet seine Tat mit Rache und ruft zu weiteren Anschlägen auf.

Der tödliche Anschlag auf CIA-Agenten in Afghanistan war ein Racheakt, wie aus einem Video des Selbstmordattentäters hervorgeht, das der arabische TV-Sender al-Jazeera am Samstag ausgestrahlt hat. Der Attentäter schwört in dem Video, Rache für einen getöteten Taliban-Führer.

Rache für Baitullah Mehsud

Das Video zeigt den mutmaßlichen jordanischen Doppelagenten Humam Khalil Abu-Mulal al-Balawi zusammen mit dem pakistanischen Anführer der Taliban, Hakimullah Mehsud. Mit einer Waffe in der Hand und unter einem Banner mit einer Aufschrift aus dem Koran schwört Balawi Rache für den Tod des pakistanischen Taliban-Kommandeurs Baitullah Mehsud.

Das Video sei eine "Nachricht an die Feinde der (islamischen) Nation: den jordanischen Geheimdienst und die CIA", zitiert die britische BBC aus dem Video. "Wir sagen unserem Emir Baitullah Mehsud, dass wir sein Blut niemals vergessen werden. Mehsud muss innerhalb und außerhalb Amerikas gerächt werden." Posthum ruft der Attentäter zu weiteren Anschlägen auf US-Ziele auf. Auch unter Führung des neuen Emirs, Hakimullah Mehsud, werde der Kampf der Taliban bis zum Sieg fortgeführt.

Tödlicher Anschlag in CIA-Basis

Al-Balawi sprengte sich am 30. Dezember im Camp Chapman in der afghanischen Provinz Khost in die Luft. Acht Menschen starben, darunter mindestens fünf CIA-Agenten. Die al-Qaida bekannte sich zu dem Anschlag.

Der Attentäter war schon früher mit Islamisten in Verbindung gebracht worden. Der jordanische Geheimdienst ging jedoch davon aus, ihn auf ihre Seite gezogen zu haben und schickte ihn als Agenten nach Pakistan und Afghanistan. Auch der US-Geheimdienst erhoffte sich von al-Balawi Informationen über die Führungsspitze der al-Qaida.

(Ag./Red.)