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Steirischer Apple-Zulieferer ams füllt 600 Millionen Euro in die Kassa

PEROUTKA Guenther / WB

Apple-Zulieferer ams platzierte bei instititutionellen Investoren eine Wandelanleihe.

Die in Zürich börsenotierte steirische ams AG hat vorrangige, unbesicherte Nullkupon-Wandelanleihen im Gesamtnominale von 600 Millionen Euro platziert. Der Nettoerlös der Anleihenemission soll für allgemeine Unternehmenszwecke, inklusive der Finanzierung von Zukäufen verwendet werden.

Die Begebung ist um den 5. März geplant. Die Stückelung belief sich auf 200.000 Euro. Die Laufzeit endet 2025. Die Anleihen werden nicht verzinst, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Die Anleihen sind grundsätzlich in 4,41 Millionen neue, nennwertlose Inhaber-Stammaktien aus dem bedingten Kapital der Gesellschaft wandelbar und stellen damit etwa 5,2 Prozent des aktuell im Umlauf befindlichen Grundkapitals dar.

Im Anschluss an den heutigen Bookbuilding-Prozess wurde die anfängliche Wandelprämie auf 45 Prozent über dem Referenzkurs in Höhe von 108,25 Schweizer Franken, umgerechnet in Euro zum aktuellen Wechselkurs, festgelegt, was einen anfänglichen Wandlungspreis von 136,04 Euro bedeutet.

Die Anleihen haben eine Laufzeit von 7 Jahren und werden zu 102 Prozent ihres Nennwerts ausgegeben. Falls nicht bereits gewandelt, zurückgezahlt oder gekauft und storniert, werden die Anleihen am 5. März 2025 zum Nennwert zurückgezahlt.

Das steirische Unternehmen ams ist international führend in der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungs-Sensorlösungen. Das Produktportfolio umfasst Sensorlösungen, Sensor-ICs sowie Schnittstellen und die damit verbundene Software für Kunden in den Märkten Consumer, Mobilkommunikation, Industrie, Medizintechnik und Automotive. Der Konzern beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeiter und ist ein wichtiger Partner für mehr als 8.000 Kunden weltweit, darunter iPhone-Hersteller Apple. Im Vorjahr wurden erstmals mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Bis 2019 sollen die Erlöse auf 2,2 Milliarden Euro steigen. Der Konzern ist an der Börse mehr als neue Milliarden Franken wert.

(APA)