Bericht: Trump befürwortet Exekution von Drogendealern

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald TrumpAPA/AFP/OLIVIER DOULIERY

Beim Kampf gegen Drogen sieht der US-Präsident die Philippinen als Vorbild, heißt es in Medienberichten.

 

US-Präsident Donald Trump hat sich einem Bericht zufolge wiederholt für die Exekution von Drogendealern ausgesprochen. Nach Angaben des Informationsdienstes Axios sagte Trump über Drogenhändler unter anderem: "Wisst Ihr, die Chinesen und die Philippiner haben kein Drogenproblem. Sie töten sie einfach."

Dem Bericht zufolge, der sich auf mehrere Quellen im Weißen Haus stützt, stellt Trump Drogendealer auf eine Stufe mit Serienmördern. Die Todesstrafe sei für alle angemessen. Dieser Ansicht ich auch der philippinische Präsident Rodrigo Duterte, der seit seinem Amtsantritt einen brutalen Anti-Drogen-Krieg entfacht hat. Dabei sind tausende Menschen umgekommen.

Axios zitierte am Montag einen Gesprächspartner Trumps, wonach dieser gesagt habe: "Wenn ich den Ministerpräsidenten von Singapur frage, ob sie ein Drogenproblem haben, sagt der "Nein. Todesstrafe.""

Trumps Beraterin Kellyanne Conway zufolge ist die Position des Präsidenten "differenzierter". Er spreche "nur" vom Massengeschäft mit Drogen und von Dealern, die Tausende Menschen auf dem Gewissen hätten. Dem Bericht zufolge glaubt Trump nicht, dass seine Haltung in den USA Gesetz werden könne.