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Wieder Razzien bei Hypo Alpe Adria

Themenbild: Hypo Alpe Adria
(c) APA/BARBARA GINDL (Barbara Gindl)
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"Im Zusammenhang mit Kreditgeschäften" fanden am Donnerstag Hausdurchsuchungen bei fünf Tochter-Gesellschaften der Hypo Alpe Adria Bank statt. 30 Ermittler und drei Staatsanwälte waren im Einsatz.

Die Affäre rund um die zwangsverstaatlichte Kärntner Hypo Alpe Adria-Bank ist um weitere Hausdurchsuchungen reicher. Donnerstagvormittag rückten 30 Ermittler der "Soko Hypo", drei Staatsanwälte und vier Sachverständige bei fünf Tochter-Gesellschaften der Hypo in Klagenfurt an, berichtet der "Kurier".

Auslöser der Hausdurchsuchungen waren "neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit insgesamt vier Kreditgeschäften", sagte Helmut Jamnig, Sprecher der Staatsanwalt Klagenfurt, der Zeitung. Die Razzia wurde laut Jamnig deshalb angeordnet, weil "die Kooperationsbereitschaft, die seitens der Bank zugesagt wurde, nicht in dem Umfang eingehalten worden ist".

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft die Bank aufgefordert, die gesuchten Unterlagen freiwillig herauszugeben, seitens der Hypo wurden allerdings Rechtsmittel "gegen verschiedene Anordnungen" angekündigt, so Jamnig.

 

(APA)