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Lobau-Autobahn: Das letzte Wort von Häupl

Proteste gegen die Lobau-Autobahn im Jahr 2006
(c) Herbert Pfarrhofer
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Bürgermeister Michael Häupl besteht auf eine Tunelllösung unter dem Nationalpark Lobau im Zuge der S1-Verbindung. Eine Brücke werde es mit ihm definitiv nicht geben.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) pocht definitiv auf einer Tunelllösung unter dem Nationalpark Lobau im Zuge der S1-Verbindung zwischen Schwechat und Süßenbrunn. "Man baut keine Brücke über den Nationalpark. Das ist mein letztes Wort", beschied das Stadtoberhaupt im Interview mit der Tageszeitung "Standard" kategorisch. Eine Brücke werde es mit ihm deshalb definitiv nicht geben: "Ich bin mindestens so stur wie Erwin Pröll."

Häupl replizierte damit auf Gerüchte, wonach der projektierte Lobautunnel von der Asfinag durch eine Brücke ersetzt werden soll, um sich 500 Mio. Euro an Kosten zu sparen - was erst nach der Wien-Wahl im Oktober bekanntgegeben werden soll. "Wenn die Asfinag glaubt, dass sie sich Geld sparen kann, dann ist das nicht mein Problem", so Häupl. Es gebe eine gültige Abmachung zwischen Wien und dem Bund und er warte sich, dass diese eingehalten werde. Die Option für ihn laute nur: Nordostumfahrung mit Tunnel oder gar nicht - in letzterem Fall bedeute dies aber: "Dann wird es die erste gemeinsame Volksbefragung von Wien und Niederösterreich geben."

(APA)