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"Gelbwesten" wollen ins EU-Parlament einziehen

Die "Gelbwesten" demonstrieren seit November.
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Die französische Protestbewegung will bei der EU-Wahl im Mai mit einer eigenen Liste antreten. Darauf sollen 79 Namen stehen. Sie fordern unter anderem den Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron.

Einige Mitglieder der Protestbewegung der "Gelbwesten" wollen bei der Europawahl in Frankreich mit einer eigenen Liste antreten. Angeführt werde die Liste von der bekannten "Gelbweste" Ingrid Levavasseur, berichteten mehrere französische Medien übereinstimmend am Mittwoch unter Berufung auf eine Mitteilung. Levavasseur bestätigte das dem Sender BFMTV.

"Die am 17. November 2018 in unserem Land geborene soziale Bürgerbewegung unterstreicht die Notwendigkeit, Wut in ein menschliches politisches Projekt zu verwandeln", heißt es demnach. Derzeit bestehe die Liste aus zehn Namen, bis Mitte Februar soll eine Liste mit 79 Namen entstehen.

Die Krankenpflegerin Levavasseur ist eines der vielen bekannteren Gesichter der zersplitterten "Gelbwesten"-Bewegung. Die "Gelbwesten"
demonstrieren seit Mitte November in Frankreich - die Forderungen
sind vielfältig. Sie reichen vom Rücktritt von Präsident Emmanuel
Macron über den Ausbau der direkten Demokratie bis zu einer Stärkung
der von vielen als zu niedrig empfundenen Kaufkraft. Die Europawahl
findet Ende Mai statt.

(APA/dpa)