Identitätsklau mit Fake-Jobs

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Watchlist Internet warnt vor falschen Stellenangeboten.

Die Freude des Stellensuchenden war grenzenlos. Einen Traumjob hatte er da gefunden, zu Superkonditionen. Er musste nur auf einer Website seine persönlichen Daten eingeben. Mit Kontonummer für die Gehaltsüberweisung. Eine Passkopie musste er auch hochladen – schon gehörte der Job ihm.

Leider doch nicht, wird er bald darauf verständigt. Er vergisst die Sache bald.

Was wirklich geschah: Das Jobangebot war ein Fake, um an die persönlichen Daten argloser Menschen heranzukommen. Im Namen der Unbescholtenen begehen die Betrüger dann Straftaten: eröffnen Bankkonten zur Geldwäsche, nehmen Kredite auf oder kaufen ein. Die Betroffenen erfahren erst Monate später davon und müssen mühsam nachweisen, dass nicht sie die Geschäfte tätigten.

Die Betrugspräventionsplattform Watchlist Internet rät zu drei Vorsichtsmaßnahmen:

Als Kopie kennzeichnen. Kopie des Dokuments anfertigen und das Wort „Kopie“ quer darüberschreiben. Das Dokument kann dann nicht mehr als Original verwendet werden.

Nutzungszweck angeben. „Bewerbung bei Firma XY vom 9. 3. 2019“ entwertet das Dokument für alle anderen Zwecke.

Unnötiges schwärzen. Alles, was nicht für die Bewerbung nötig ist (z. B. Passnummer, Unterschrift), unleserlich machen.


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