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"Dollar, Pfund und Euro liegen auf der Intensivstation"

Dollar Pfund Euro liegen
(c) AP (Amr Nabil)
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Stefan Keitel, Chefanlagestratege der Credit Suisse, empfiehlt den Kauf von Gold. Diesem bescheinigt er kurzfristig ein Potenzial von 1250 Dollar. Das Griechenland-Problem hält er für stark überschätzt.

Credit Suisse-CIO Stefan Keitel rät zur Vorsicht bei den Welt-Leitwährungen Dollar, Euro, Pfund und teilweise auch dem Yen. "Die Währungen befinden sich alle auf der Intensivstation. Das Vertrauen in diese Währungen leidet. Die Finanzkrise mit dem Schuldenaufbau hat diesen Vertrauensverlust in Papiergeld noch beschleunigt", warnt er laut "Handelsblatt".

"Die ganze Staatsschuldenproblematik ist noch nicht ausgestanden. Die daraus folgenden Risiken, wie etwa Inflation und Staatsbankrotte, sind gestiegen", führt Keitel im Interview weiter aus. Er empfiehlt daher den Kauf von Gold. Diesem bescheinigt er ein Potenzial von 1250 Dollar, längerfristig sogar 1500 Dollar.

Das Griechenland-Problem hält er hingegen für stark überschätzt: "Für das konjunkturelle Wohl der Euro-Zone ist es nicht entscheidend, was in Griechenland passiert. Wir reden lediglich über zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in dieser Region". Er gibt aber zu: "Psychologisch sieht das natürlich ganz anders aus. Eine ausufernde Panik wäre das letzte, was wir brauchen könnten".

(Red.)