Eishockey: Vorentscheidung in Klagenfurt

Vienna Capitals vs. KAC Klagenfurt.
Vienna Capitals vs. KAC Klagenfurt.GEPA pictures

Die Vienna Capitals haben in der Ebel-Finalserie vorgelegt. Ob Rekordmeister KAC noch zurückschlagen kann, wird sich vor Kärntner Heimpublikum weisen.

Klagenfurt/Wien. Die Statistik spricht gegen den KAC. In sieben der jüngsten neun Endspielserien der Erste-Bank-Eishockey-Liga (Ebel) war jenes Team am Ende auch Champion, das die dritte Begegnung gewinnen konnte. In der laufenden Finalserie ging Spiel drei an die Vienna Capitals: ein 3:2-Sieg in der ausverkauften Eishalle Kagran über den Rekordmeister aus Klagenfurt. In der Best-of-seven-Serie führen die Wiener damit 2:1, schon heute können sie sich in Klagenfurt den ersten Matchpuck erarbeiten (17 Uhr, Servus TV, Sky).

„Die Rotjacken spielen in der eigenen Halle, vor ihrer eigenen Kulisse. Das stärkt natürlich eine Mannschaft. Aber wir wissen, worauf es ankommt. Wir haben schon ein Finalspiel in Klagenfurt erlebt. Wir wissen, was zu tun ist“, meinte Capitals-Stürmer Ali Wukovits. Anders als beim 0:1 am Dienstag in der Stadthalle Klagenfurt werde seine Mannschaft heute nicht die ersten beiden Drittel verschlafen, kündigte Wukovits an. „Wir werden von Anfang an präsent sein.“

Tatsächlich zeigten die Capitals zuletzt wieder jenen Geist, den Coach David Cameron nach dem verhaltenen Beginn in Klagenfurt gefordert hatte. „Wir sind im Rhythmus“, stellte der 60-jährige Kanadier zufrieden fest. „Mir hat sehr gefallen, wie meine Spieler auf dem Eis um jeden Zentimeter gekämpft haben.“

Beim KAC rechnet man trotz 1:2-Rückstand noch immer mit einem langen und engen Finale. „Das wird eine harte Serie“, meinte Headcoach Petri Matikainen. „Mir gefällt, wie wir immer ein bisschen besser werden. Wir müssen weitermachen“, forderte der Finne. Tatsächlich war die jüngste Niederlage in Wien etwas unglücklich. „Wir waren den Wienern spielerisch sicher ebenbürtig“, erklärte Nationalteamverteidiger Clemens Unterweger. (red.)