Wie Maturanten online Mathe üben können

Eine Onlineplattform soll Schülern helfen, sich systematisch auf die Reifeprüfung vorzubereiten (Symbolbild).
Eine Onlineplattform soll Schülern helfen, sich systematisch auf die Reifeprüfung vorzubereiten (Symbolbild).(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien kooperiert bei Online-Lernplattform mit Burgenland.

Wien. Für die heimischen Maturanten steht die große Prüfung vor der Tür: Am 6. Mai, in knapp zwei Wochen, startet der diesjährige Zentralmaturadurchgang. Eine Onlineplattform soll Schülern helfen, sich systematisch auf die Reifeprüfung vorzubereiten. Ursprünglich vom Burgenland initiiert, beteiligt sich nun auch die Wiener Bildungsdirektion an der Webseite lms.at. Die Plattform ist für alle Schüler aus Österreich zugänglich und gratis.

In dem Bereich „Ready4Matura“ können sich Maturanten online auf ihre Prüfungen in Mathematik sowie Englisch und Rechnungswesen vorbereiten. Allein für Mathematik wurden bisher rund 1200 Beispiele eingespeist. Dabei handelt es sich unter anderem um Übungen, die in vergangenen Ausgaben der Zentralmatura abgefragt wurden. Schüler können auf der Plattform gezielt gewisse Themenbereiche üben, sie erhalten einen Überblick über ihre Kompetenzen und können bei wöchentlichen Checks überprüfen, wo sie stehen.

Der Bedarf scheint da zu sein, wie der burgenländische Bildungsdirektor, Heinz Josef Zitz (SPÖ), erklärt. Mit Maturaaufgaben in Mathematik wurde 2017 gestartet. 15.000 Maturanten hätten die Seite genutzt, um sich vorzubereiten. In diesem Jahr wurde die Anzahl der Beispiele erweitert, zudem gibt es jetzt auch Maturaübungen für Englisch und Rechnungswesen bzw. Unternehmensrechnung. Auch für andere Schulstufen und Schulfächer gibt es dort Übungen.

 

„Das Zittern etwas mindern“

Die nunmehrige Kooperation mit Wien soll helfen, dass die Plattform – die auch Lehrer nutzen können – weiter wachsen kann. Sowohl was die Anzahl der (von einem Team qualitätsgesicherten) Beispiele anbelangt, als auch bei den Fächern, die bisher noch nicht bzw. noch nicht so stark vertreten sind. Der Wiener Bildungsdirektor, Heinrich Himmer (SPÖ), hofft, dass die Plattform die Sicherheit der Maturanten erhöht. „Das soll das Zittern etwas mindern.“ (beba/APA)