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Fresenius lässt Probleme hinter sich

FILE PHOTO - Fresenius headquarters in in Bad Homburg
REUTERS
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Der deutsche Gesundheitskonzern steigerte im ersten Quartal Umsatz und Gewinn. Zuvor hatten dem Unternehmen Probleme im deutschen Krankenhausgeschäft und im Dialysebereich zu schaffen gemacht.

Nach Turbulenzen im vergangenen Jahr ist der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius SE mit überraschend starkem Wachstum in das neue Jahr gestartet. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 8 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro, wie das DAX-Unternehmen am Donnerstag in Bad Homburg mitteilte. Das operative Ergebnis stieg - ohne Wechselkurseffekte gerechnet - um 2 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis lag bei 465 Mio. Euro nach 451 Mio. Euro vor einem Jahr, unter dem Strich blieben 453 Mio. Euro hängen.

Fresenius hatte zuletzt vor allem mit Problemen im deutschen Krankenhausgeschäft und im Dialysebereich zu kämpfen. Dort stabilisierte sich nach Unternehmensangaben zuletzt die Lage. Die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) profitierte von vorzeitigen Effekten aus einigen Vereinbarungen, unter anderem zu bestimmten Medikamenten in Nordamerika. Für das Gesamtjahr hält Fresenius an den bisherigen Prognosen fest und geht unverändert von einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent aus. Das bereinigte Konzernergebnis wird stabil erwartet.

Tochter FMC geht es überraschend gut

Der deutsche Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) ist überraschend stark in das Jahr gestartet, kämpft jedoch weiter um seine Gewinne. Zum Jahresstart konnte das Unternehmen zwar seinen Umsatz auch dank Wachstums im wichtigen US-Geschäft um 4 Prozent auf 4,13 Mrd. Euro steigern. Und auch im Tagesgeschäft lief es ergebnisseitig besser.

Hier wirkten sich nach Unternehmensangaben vorzeitige Effekte aus einigen Vereinbarungen unter anderem zu bestimmten Medikamenten in den USA aus. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 8 Prozent auf 537 Mio. Euro, wobei währungsbereinigt noch ein Plus von 3 Prozent hängen blieb. Unter dem Strich musste die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius aber einen Gewinnrückgang verkraften: Das Ergebnis verringerte sich um 3 Prozent auf 271 Mio. Euro, währungsbereinigt betrug das Minus sogar 6 Prozent.

Der Fresenius-Konzern hat sich auch wegen der Hängepartie bei FMC bereits auf ein Übergangsjahr eingestellt. Wie Fresenius bestätigte auch der FMC-Vorstand nach dem ersten Quartal seine Prognosen und rechnet mit einer Veränderung beim bereinigten Konzernergebnis zwischen minus 2 und plus 2 Prozent.

(APA/DPA)