Rekordquartal für Ziegelhersteller Wienerberger

PEROUTKA Guenther / WB

Fast 27 Millionen Euro Gewinn im traditionell ertragsschwachen ersten Quartal - das gab es noch beim weltgrößten Ziegelhersteller Wienerberger.

Der börsennotierte Ziegelkonzern Wienerberger hat heuer in den ersten drei Monaten einen Nettogewinn von 26,8 Millionen Euro erzielt - nach einem Verlust von 19,6 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresabstand um 15 Prozent auf 776,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Es war dies, wie der Konzern mitteilte, das stärkste Startquartal in der 200-jährigen Unternehmensgeschichte. 

Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019 wurde bestätigt. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wird bis Ende des Jahres ein Gewinn (EBITDA) zwischen 560 und 580 Millionen Euro erwartet.

Im ersten Quartal hat sich das EBITDA gegenüber der Vorjahresperiode von 44,1 Millionen auf 109,8 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vervielfachte sich von 1,3 Millionen auf 53,1 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern (EBT) drehte von minus 9,3 Millionen auf plus 43,1 Millionen Euro.

Der Verschuldungsgrad des Baustoffkonzerns erhöhte sich im Jahresabstand spürbar von 32,6 auf 52,1 Prozent. Die Nettoverschuldung stieg um 61 Prozent von 631,6 Millionen auf 1,02 Milliarden Euro.

Wienerberger beschäftigte weltweit 16.706 Mitarbeiter - nahezu gleich viel wie vor einem Jahr (plus 1 Prozent).