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Topgesetzte Osaka und Serena Williams in Paris ausgeschieden

Die topgesetzte Naomi Osaka ist am Samstag in der dritten Runde der mit 42,66 Mio. Euro dotierten French Open ausgeschieden.

Die Japanerin, die zuletzt sensationell die US Open und die Australian Open in Folge gewonnen hatte, unterlag der ungesetzten Tschechin Katerina Siniakova nach 77 Minuten mit 4:6.2:6. Unabhängig davon bleibt die 21-Jährige aber auch nach Paris Nummer 1 der Tennis-Damen.

Osaka hatte sich auch schon in Runde eins gegen Anna Karolina Schmiedlova (SVK) beim 0:6,7:6(4),6:1 sowie gegen Viktoria Asarenka (BLR), als sie mit 4:6,7:5,6:3 gewann, sehr schwergetan. Osaka hat damit auch bei ihren vierten French Open die zweite Turnierwoche nicht erreicht, 2017 und 2018 kam jeweils gleich zum Auftakt das Aus, vor drei Jahren scheiterte sie ebenfalls in Runde drei.

Auch die als Nummer 10 gesetzte Serena Williams, die weiter ihrem 24. Grand-Slam-Rekordtitel nachjagt, schied am Samstag aus. Sie musste sich ihrer Landsfrau Sofia Kenin mit 2:6,5:7 beugen.

Schon im Vorjahr war Roland Garros nach ihrer Babypause das schwächste der drei gespielten Grand Slams, als sie im Achtelfinale ausgeschieden war. Williams erreichte dann aber in Wimbledon und bei den US Open das Endspiel und dieses Jahr in Melbourne das Viertelfinale. Ihre Jagd auf den Rekord von Margaret Court (24 Majorsiege) muss sie nun auf Wimbledon verschieben.

Nach Naomi Osaka (WTA-Nr. 1), Karolina Pliskova (CZE-2) und der erkrankten Kiki Bertens (NED-4) ist von den Top 4 nun nur noch Titelverteidigerin Simona Halep im Bewerb. Auch die als Nummer 5 gesetzte Wimbledonsiegerin Angelique Kerber aus Deutschland sieht Paris nur noch von der Ferne.

(APA)