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Auf dem Pulverfass

Der Ausbruch des Eyjafjallajökull in Island war relativ klein, aber er legte 2010 den Flugverkehr über Europa eine Woche lang lahm.
Der Ausbruch des Eyjafjallajökull in Island war relativ klein, aber er legte 2010 den Flugverkehr über Europa eine Woche lang lahm.(c) Getty Images (NordicPhotos)

Irgendwann wird der größte Schrecken ausbrechen, der eines Supervulkans. Forscher warnen, mehr können sie nicht tun.

Als anno 79 der pyroklastische Strom, eine kochende Mischung aus Gas und Gestein mit über tausend Grad, an den Flanken des Vesuv hinunterfuhr, wurden viele Anrainer erstickt, andere erdrückt, und wieder andere, die in Herculaneum in Bootshäusern Zuflucht gesucht hatten, gerieten in solche Hitze, dass ihr Blut verdampfte und die Knochen barsten. Das zeigt sich heute noch an Fragmenten von Schädeln, die mit dunkelroten Flecken übersät sind. Sie stammen vom Eisen im Hämoglobin, Pierpaolo Petrone (Neapel) hat es erhoben (PLoS One 13:e0203210).