„Re-Nylon": Prada gibt es jetzt auch aus Fischernetzen

Prada

Die klassischen Nylontaschen der italienischen Luxusmarke erhalten eine grüne Verjüngungskur.

Grün liegt im Trend - auch im Luxussegment. Mit dem neuen Projekt „Re-Nylon" lässt Prada seine ikonischen Nylon-Taschen wiederauferstehen und bringt eine erste Unisex-Taschenkollektion auf den Markt, die komplett aus recyceltem Nylon hergestellt wird. Die sechs Modelle entstehen in Kooperation mit dem Textilfaserhersteller Aquafil.

Wie Prada in einer Mitteilung erklärt, ist Aquafil in der Lage, Kunststoffabfälle aus Ozeanen, Fischernetzen, Mülldeponien und Textilfaserabfällen in die Faser Econyl umzuwandeln, die Berichten zufolge auf unbestimmte Zeit recycelt werden kann.

Alle Artikel der neuen Kollektion werden aus Econyl hergestellt, darunter: Gürteltaschen, Umhängetaschen, Tragetaschen, Reisetaschen und Rucksäcke. Die Stücke sollen sich optisch nur mit dem abgewandelten Prada Re-Nylon-Logo von den originalen Nylontaschen unterscheiden.

Laut Prada spart die Marke pro 10.000 Tonnen Econyl 70.000 Barrel Erdöl ein und senkt so den CO2-Ausstoß des Unternehmens um 57.100 Tonnen. Bis 2021 möchte man das verwendete Nylon vollständig durch Econyl ersetzen. Auf den Preis wirkt sich die Nachhaltigkeit nicht aus, bei Luxusgütern zahlt man bekanntlich auch für den Namen. Ab 1400 Euro ist man bei den Rucksäcken dabei, eine Gürteltasche gibt es ab 600 Euro.

 

 

 

(Red.)