Schnellauswahl

KPÖ und "Wandel" schaffen Kandidatur für Nationalrat

PK KPOe: ARSLAN
APA/ROLAND SCHLAGER

Bei der Nationalratswahl kämpfen möglicherweise acht Parteien um Stimmen. Nach den Grünen haben auch die KPÖ und der „Wandel“ die bundesweite Kandidatur geschafft.

Möglicherweise acht Parteien werden am 29. September bundesweit zur Wahl stehen. Denn nicht nur die Grünen haben es geschafft, ausreichend Unterschriften in allen neun Bundesländern einzuholen, auch der KPÖ ist dies gelungen, ebenso dem "Wandel“.

Deadline für die Einreichung der Landeswahlvorschläge ist morgen, Freitag 17.00 Uhr. Wahlberechtigte, die noch schnell eine Partei unterstützen wollen, müssen zunächst aufs Gemeindeamt bzw. Magistratische Bezirksamt gehen, um ihre Unterschrift beglaubigen zu lassen. Und dann müssen sie die Unterstützungserklärung der betreffenden Partei zukommen lassen. Denn diese muss sie am Freitag im Original zusammen mit den Wahlvorschlägen vorlegen.

Der KPÖ fehlten am Donnerstagvormittag nur noch in Vorarlberg einige Unterschriften, die sie im Tagesverlauf aber auftreiben konnten. "Der Wandel" wird bei der Nationalratswahl ebenfalls bundesweit antreten. Man habe die nötigen Unterstützungserklärungen beisammen, teilte ein Sprecher der Partei mit. Insgesamt habe man derzeit in ganz Österreich mehr als 3.000 Unterschriften für die Kandidatur gesammelt.

Düringer braucht noch Hilfe

Die von Roland Düringer gegründete Liste GILT musste hingegen in sieben Ländern noch fleißig sammeln. Geschafft hatte man es Mittwochabend in Vorarlberg und Tirol.

Nicht geschafft hat es das "Wahlbündnis Österreich". Eine Zwischenbilanz am Mittwoch hat gezeigt, "dass sich unsere Kandidatur nicht ausgehen kann und wird", teilte das Plattform-Mitglied "Demokratisches Bündnis Österreich" via Facebook mit.

Den Parlamentsparteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, Neos und Liste Jetzt reichten die Unterschriften von drei Abgeordneten für die bundesweite Kandidatur. Die Parteien, die nicht darauf zurückgreifen konnten, brauchen dafür - richtig auf die Länder verteilt - zumindest 2600 Unterschriften Wahlberechtigter.

(apa)