Quergeschrieben

Der amerikanische Machiavelli rät zu „Dirty Campaigning“

Saul Alinskys „Rules for Radicals“ ist eine spannende Lektüre. Der Autor beschreibt die wirkungsvollsten Methoden zur Vernichtung des politischen Gegners.

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Im Frühjahr 1972 berieten Studenten der Tulane-Universität in New Orleans, wie sie eine Veranstaltung mit George Bush sen., damals US-Botschafter bei den UN, für den Protest gegen den Vietnam-Krieg nützen könnten. Statt ihn am Reden zu hindern, verkleideten sie sich als Mitglieder des Ku-Klux-Klan und applaudierten heftig, sobald er auf den Krieg zu sprechen kam. Das Echo war gewaltig. Am nächsten Tag titelten die Zeitungen: „Ku-Klux-Klan für Bush“.