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Abschiebungen

Türkei: „Wir sind kein Hotel für IS-Kämpfer“

Schwieriger Syrien-Einsatz. Ein Mann bewirft ein türkisches Fahrzeug mit Schuhen. Die Türkei hat auch IS-Kämpfer eingefangen.
Schwieriger Syrien-Einsatz. Ein Mann bewirft ein türkisches Fahrzeug mit Schuhen. Die Türkei hat auch IS-Kämpfer eingefangen.(c) APA/AFP (DELIL SOULEIMAN)
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Die europäischen Länder sollen ihre Staatsbürger, die beim IS waren, zurücknehmen, fordert der türkische Innenminister, Soylu. Insgesamt will Ankara 1300 Personen abschieben.

Istanbul. Die Ansage des türkischen Innenministers, Süleyman Soylu, war deutlich. „Wir sind kein Hotel für IS-Kämpfer aus anderen Ländern“, meinte der Innenminister am Wochenende in Ankara. Und er stellte klar: Insgesamt will die Türkei bis zu 1300 ausländische Anhänger der IS-Jihadisten in ihre Heimatländer schicken – viele von ihnen nach Europa. Doch die meisten europäischen Staaten beharren bisher darauf, eigene Staatsbürger nicht zurückzunehmen, wenn sich diese dem IS angeschlossen haben.

„Wir brauchen die volle Zusammenarbeit und die aktive Partnerschaft unserer Verbündeten im Kampf gegen den Terrorismus“, sagt dazu der Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Fahrettin Altun, zur „Presse“.

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