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Beide Parteien werden einander Projekte überlassen, zum Beispiel bei Sicherheit, Klima, Pflege – und auch bei Migration.
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Analyse

Wie Türkis-Grün das Land prägen wird

Es wird ruhiger werden, zumindest was den Umgangston in der Politik betrifft. ÖVP und Grüne müssen einander Freiheiten gewähren: im Umwelt-, aber auch im Sicherheitsbereich.

Wien. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man eine Regierungsbildung angehen könnte. Variante eins: Zwei Parteien treffen einander in der Mitte, gehen in allen zentralen Bereichen Kompromisse ein. Variante zwei: Zwei Parteien lassen einander einen gewissen Spielraum, nach dem Motto „Regieren und regieren lassen“. Das detaillierte Programm von Türkis-Grün liegt zwar noch nicht vor, es befindet sich noch im Feinschliff. Aber einiges spricht dafür, dass beide Parteien gewisse Freiheiten genießen werden.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz kündigte auf Facebook seine Akzente in den kommenden Jahren an. Sie sind auch die der vergangenen Jahre: „Steuern senken. Schuldenpolitik beenden“, heißt es. Und natürlich: „Illegale Migration bekämpfen.“