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Über Geld spricht man

Peter Schaider: „Deine Mieter müssen dich spüren“

Peter Schaider betreibt unter anderem das Auhofcenter in Wien.
Peter Schaider betreibt unter anderem das Auhofcenter in Wien.Michèle Pauty
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Er ist der größte private Betreiber von Einkaufszentren in Wien. Und er führt eine Kette von 43 Friseurläden. Warum er keinen Computer braucht, schnelle Autos liebt - und was er sonst mit seinem Geld so macht, erzählt Peter Schaider im Gespräch.

Peter Schaider (60), gelernter Friseur aus dem Tullnerfeld, hat 1984 mit einem Laden gestartet und führt heute mit seinem Sohn die Kette Intercoiffeur Schaider-Strassl mit 43 Filialen. Der Hobby-Rennfahrer ist auch der größte private Betreiber von Einkaufszentren in Wien. Außer dem Riverside hat er das Auhof-Center hochgezogen – mit 1300 Mitarbeitern das zweitgrößte Shoppingcenter in Wien. 2018 wurde er für seine Verdienste um das Land Wien geehrt.

Die Presse: War Ihr Werdegang vor 40 Jahren für Sie absehbar?

Peter Schaider: Nein. Es war geplant, dass ich das elterliche Friseurgeschäft übernehme. Als Friseurmeister war mein Ziel, bei einer Weltmeisterschaft unter den ersten drei zu sein, was mir 1982 in Paris auch gelungen ist. Dann habe ich meinen späteren Partner Peter Strassl kennengelernt, der schon ein sehr bekannter Friseur war. 1984 haben wir die Strassl-Schaider GesmbH gegründet. Unser erstes Geschäft war im Donau-Zentrum – es lief so gut, dass uns die Ekazent (Anm.: Ex-Eigentümer des Donau-Zentrums) weitere Standorte angeboten hat. Heute führe ich mit meinem Sohn 43 Friseurläden.

Wie entstand dann die Idee für die Shoppingcenter?