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Gastbeitrag

Seuchentestament voreilig gekippt?

Die Isolationsvorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie werfen die Frage auf, ob nicht ein einfaches, allenfalls mündliches Epidemietestament sinnvoll wäre.
Die Isolationsvorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie werfen die Frage auf, ob nicht ein einfaches, allenfalls mündliches Epidemietestament sinnvoll wäre.Bilderbox
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Die Isolationsvorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie werfen die Frage auf, ob nicht ein einfaches, allenfalls mündliches Epidemietestament sinnvoll wäre.

Innsbruck. Das manchen noch erinnerliche Seuchentestament, nämlich ein Testament, das an Orten, „wo die Pest oder ähnliche ansteckende Krankheiten herrschen“, errichtet wird, war im ABGB von 1811 in den §§ 597 ff geregelt und wurde mit dem Familien- und Erbrechts-Änderungsgesetz 2004 ohne besondere Begründung, aber vermutlich unter der Annahme mangelnder praktischer Relevanz ersatzlos aufgehoben.