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Die Luxuskäufe der Coronakrise

(c) imago images/Pacific Press Agenc (Luca Ponti via www.imago-images.)
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Jogginhosen, aber auch High-Heels mit Kristallen und Urlaubsgarderobe. Was in Zeiten der Corona-Pandemie gekauft wird, überrascht mitunter.

Wie steht es um Luxuskäufe während einer Pandemie? Während man wohl annehmen würde, dass in Zeiten einer globalen Krise die Lust auf High-Heels für hunderte Euro eher gering ist, kommt ein Bericht des Onlineshops Moda Operandi, der Designerteile direkt vom Laufsteg weg verkauft, zu einem anderen Schluss.

Für den Bericht wurden nicht nur die Verkäufe ausgewertet, sondern auch 1500 US-amerikanische Frauen zwischen 18 und 60 Jahren nach ihren Einkaufsgewohnheiten befragt. Dabei herausgekommen sind auch überraschende Ergebnisse.

Shoppen mit gutem Gewissen

Trotz vieler Rabatte wird der volle Preis bezahlt, wenn man mit seinem Einkauf auch Gutes tun kann. Zwar hat die Coronakrise eine wahre Rabattschlacht ausgelöst, viele Kunden zahlten aber auch den vollen Preis, wenn wohltätige Zwecke an den Kauf geknüpft sind. Durch die "Shop For a Cause"-Initiative des Onlinehändlers konnten 100.000 US-Dollar gespendet werden. Und das, obwohl auf der Website auch 30-Prozent-Rabatte auf Bestseller gegeben wurden.

Hohe Nachfrage nach Jogginghosen

Wenig verwunderlich ist die Nachfrage nach bequemen Hosen in Zeiten der Heimquarantäne und des Home-Office gestiegen. Die Suchanfrage nach "Sweats" stieg um 50 Prozent, jene für "Sweatpants" um 85 Prozent.

Anlasskleidung wird gekauft

Obwohl viele größere Feiern in Zeiten des Social Distancing abgesagt wurden, war die Nachfrage nach Partykleidung vergleichsweise groß. Eine der bestverkauften Marken war etwa Mach & Mach, die mit Kristallen besetzte High-Heels im Sortiment hat. Möglicherweise wurden die Stücke für Privatpartys gekauft, möglicherweise um sich auf etwas zu freuen, wenn die Pandemie vorüber ist.

Fine Jewelry als Investment

Der Umsatz in der Kategorie Echtschmuck stieg um 35 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Zu den Bestsellern gehören ein Ring um 49.000 Dollar und ein Armreifen um 20.000 Dollar. Menschen wollen ihr Geld also mit Investmentstücken anlegen.

Zunahme an Dekorationsartikeln

Wer öfter und länger zu Hause ist, der will seine eigenen vier Wände auch verschönern. Das kann auch Moda Operandi bestätigen. Der Verkauf von Dekorationsartikel stieg um 80 Prozent.

Bade- und Urlaubsgarderobe wird gekauft

Der Sommerurlaub wird in diesem Jahr anders aussehen, als in den vergangenen, soviel lässt sich schon sagen. Trotzdem verzeichnen die Resort-Kollektionen ein 50-prozentiges Wachstum. Ob die Käufer besonders optimistisch sind oder sich für den Urlaub im eigenen Garten einkleiden, ist unklar.

>>> Zum ganzen Bericht

(chrile)