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Kolumne

Krone und Kaliber

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Urlaubsziel Handgelenk: Die Weltzeituhr von Patek Philippe.

Die wahren Reisen finden im Kopf statt, heißt es. Oder doch die Abenteuer? Egal, nicht jeder von uns kann Philosoph sein. Auch nicht jeder von uns hat Lust auf das Verreisen mit dem Finger auf der  Landkarte. Ist zwar günstiger als vier Wochen Seychellen mit Kind und Kegel, aber vielleicht nicht unbedingt zeitfüllend erquickend.

Nun verhält es sich coronakrisenbedingt so, dass nicht nur die Tourismusbranche, sondern auch die alljährlichen Urlaubspläne ganz ordentlich auf den Kopf gestellt wurden. Was also tun, lautet die gute Frage. Die einen empfehlen, den heurigen Urlaub in Österreich zu verbringen, die anderen fragen sich, warum das Urlaubsbudget nicht für anderes auf den Kopf stellen?

Reisen steht im besten Falle auch für das Erfüllen von Sehnsüchten. Dazu braucht man auch kein Philosoph sein. Sehnsüchte gibt es viele. Manche spuken einem schon eine schöne Weile durch den Kopf. Warum also nicht in die Uhr investieren, von der man schon seit langer Zeit träumt? Der gute Zweck, auch den gibt es: Man streichelt durch eine Uhr, die man schon länger im Kopf hat, das eigene Wohlbefinden viel länger, als ein paar Urlaubswochen das tun. So werden aus diesen Urlaubswochen – man verzeih den Wortwitz – Uhrlaubswochen. Das hilft zwar der Tourismusbranche nur wenig, dafür dem heimischen Uhrenhandel umso mehr. Und der liegt im Gegensatz zum Flughafen gleich um die Ecke. Und nächstes Jahr? Da geht die Uhr dann mit auf große Reise. Und darf auch wieder mit nach Hause.