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Flugzeug mit rassistischer Parole überflog City-Stadion

APA/AFP/POOL/MICHAEL REGAN
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Burnley verurteilte Aktion während des Spiels - Burnley-Kapitän Mee: "Schäme mich"

Manchester. Beim 5:0-Sieg des englischen Fußball-Meisters Manchester City gegen Burnley ist es zu einem Rassismus-Eklat gekommen. Am Montagabend flog kurz nach dem Anpfiff ein Flugzeug mit einem Banner mit der Aufschrift "White Lives Matter - Burnley" (Weiße Leben zählen - Burnley) über das Etihad-Stadion.

Die Spieler beider Clubs waren vor dem Anpfiff am Mittelkreis niedergekniet, um ihre Unterstützung im Kampf gegen Rassismus zu demonstrieren. Seit dem gewaltsamen Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd durch Polizeigewalt protestieren weltweit Hunderttausende Menschen gegen Rassismus - unter dem Motto "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen). Der Slogan steht auch auf den Trikots aller Premier-League-Teams und ersetzt die Spielernamen.

"Ich schäme mich und bin peinlich berührt", sagte nach dem Spiel Burnleys Kapitän Ben Mee. "Diese Leute müssen im 21. Jahrhundert ankommen und sich bilden."

Burnley verurteilte noch während des Spiels die Aktion ausdrücklich. "Wir möchten klarstellen, dass diese Leute bei uns nicht willkommen sind. Dies ist in keiner Weise das, wofür der Burnley Football Club steht, und wir werden eng mit den Behörden zusammenarbeiten, um die Verantwortlichen zu identifizieren und lebenslange Verbote zu erlassen", hieß es in einer Erklärung.

Burnley stehe voll hinter der "Black Lives Matter"-Initiative der Premier League: "Wir entschuldigen uns vorbehaltlos bei der Premier League, bei Manchester City und bei allen, die zur Unterstützung von Black Lives Matter beitragen." Wer das Flugzeug und das Banner organisiert hat, war zunächst nicht bekannt.