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Sportwetten auf privat organisierte Tennismatches unter Verdacht

Konkrete Vorwürfe gegen einzelne Turniere gibt es nicht. Hier ein Archibild von der Adriatour in Zardar.
Konkrete Vorwürfe gegen einzelne Turniere gibt es nicht. Hier ein Archibild von der Adriatour in Zardar.REUTERS
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Bei mehreren Matches bei privaten Turnieren habe es auffällige Wettbewegungen geben, warnt die Tennis-Untersuchungsbehörde. Das wird als Zeichen gewertet, dass Bestechung auch auf der offiziellen Tour wieder zunehmen könnte.

Bei 24 privat organisierten Tennis-Begegnungen während der Corona-Pause der offiziellen Tour hat es auffällige Bewegungen bei Sportwetten gegeben. Das hat die unabhängige Tennis-Untersuchungsbehörde (TIU) am Freitagabend unter Berufung auf Wettanbieter mitgeteilt, die die verdächtigen Matches gemeldet hätten.

Dies werde als starker Hinweis darauf gewertet, dass es weiterhin Bestechungsversuche gebe und dies zunehmen werde, falls die Profi-Tour wie im August geplant wieder ihren Betrieb aufnimmt.

Aufgrund der Pause wegen der Coronavirus-Pandemie gibt es seit zwei Monaten etliche unabhängig organisierte Show-Veranstaltungen - wie die Adriatour von Novak Djokovic oder das Turnier in Kithbühel von Dominic Thiem. Dennoch haben vor allem viele weiter hinten in der Weltrangliste platzierte Profis derzeit kaum oder keine Einnahmen.

(APA/dpa)