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Kolumne

Eindeutig zu viel

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Sprechblase Nr. 355. Warum Abkürzungen weiter Saison haben.

Natürlich gibt es auch im deutschen Wirtschaftssprech viele – Achtung, Sprechblase – Abkürzungen. Doch wie schon in den vergangenen beiden Wochen geht es hier um die englischen Highlights.

Es gibt afair (as far as I remember/soweit ich mich erinnere) die tbx-Serie: Wenn Rahmenbedingungen wie Ort, Zeit, Teilnehmer etc. nicht feststehen, heißt es tba (to be announced); tbc, nein, nicht die Tuberkulose, kann to be confirmed bedeuten – jemand harrt der Bestätigung – oder to be continued (Fortsetzung folgt). Bei tbd kann das d für done (ist zu erledigen), discussed (ist zu diskutieren), determined (ist festzulegen) oder decided (ist zu entscheiden) stehen. Das sind ehrlich gesagt oder tbh (to be honest) eindeutig zu viele Bedeutungen.

Profis würden dazu yaba (yet another bloody acronym) sagen. Recht haben sie: Das ist schon wieder eine blöde Abkürzung.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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