112 Kilo und gesund: Schönbrunner Elefantenbaby ist da

Kilo gesund Schoenbrunner Elefantenbaby
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Nach tagelangem Warten ist alles blitzschnell gegangen: Um 7.45 Uhr hat Elefantenmama "Numbi" ihr Junges zur Welt gebracht. Der kleine Dickhäuter ist ein Bulle.

Nachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn: Ein Elefantenbaby hat am Freitag um 7.45 Uhr das Licht der Welt erblickt, teilte der Zoo mit. Die Geburt verlief völlig problemlos. "Nach tagelangem Warten ist alles blitzschnell gegangen", sagte Direktorin Dagmar Schratter. Elefantenmama "Numbi" war im Innengehege des Bullenbereichs "und plötzlich war das Elefantenbaby auch schon da".

Der kleine Dickhäuter ist ein Bulle. Er bringt 112 Kilogramm auf die Waage und hat ein Schulter-Stockmaß von 93 Zentimetern. "Numbi" umsorgt den Kleinen fürsorglich, der bereits wenige Minuten nach der Geburt auf seinen wackeligen Beinen gestanden ist und seiner Mutter auf Schritt und Tritt folgt.



"Um 'Numbi' und ihrem Jungtier die nötige Ruhe zu gönnen, bleiben die beiden für die nächsten Tage im Bullenbereich und sind damit für die Besucher noch nicht zu sehen. Sobald die Mutter-Kind-Bindung gefestigt ist, wird das Elefantenbaby zu bewundern sein", betonte Dagmar Schratter.

Die 17 Jahre alte Elefantenkuh ist im Dezember des vergangenen Jahres bereits trächtig vom Zoo Wuppertal nach Wien übersiedelt. In Wuppertal lebt auch der Vater des Elefantenbabys, der 18 Jahre alte Bulle "Tusker". Für "Numbi" war es bereits die zweite Geburt. Ihr erster Sohn "Kibo" ist fast fünf Jahre alt und lebt mit ihr im Tiergarten Schönbrunn. In der Geschichte des Zoos ist es die dritte Geburt bei einem Afrikanischen Elefanten.

Wie soll das Baby heißen?

Noch keine Gedanken hat man sich in Schönbrunn über den Namen des Nachwuchses gemacht. "Der Elefant ist männlich und gesund. Namen haben wir vorab noch keinen ausgesucht, das wäre ein schlechtes Omen. Wir schauen zuerst, dass die Geburt gut verläuft, dass das Tier gesund ist, welches Geschlecht es hat, und dann beginnt die Suche nach dem Namen", sagt Zoo-Direktorin Schratter gegenüber der "Presse".


(APA/red.)

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