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Bundesliga: Das Topduell der Angeschlagenen

Sturm Graz empfängt Rapid und lechzt nach dem ersten Heimsieg des Jahres.
Sturm Graz empfängt Rapid und lechzt nach dem ersten Heimsieg des Jahres.GEPA pictures/ Jasmin Walter
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Sturm Graz empfängt Rapid und lechzt nach dem ersten Heimsieg des Jahres.

Graz/Wien. Der Bundesligaschlager zwischen Sturm Graz und Rapid (Samstag, 17 Uhr, live Sky) wird zum Duell zweier angeschlagener Mannschaften. Gastgeber Sturm lieferte in St. Pölten (0:0) einen misslungenen Auftakt ab, Rapid ließ zuletzt die Chance auf das fünf Millionen Euro schwere Champions-League-Play-off liegen.

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer will die vermeidbare Niederlage gegen Gent (1:2) schnellstmöglich ad acta legen. „Wir müssen nächste wichtige Spiel in Angriff nehmen, und das ist gegen Sturm.“

Die Chancen auf einen Erfolg gegen die Steirer stehen statistisch nicht schlecht. Die nach dem 4:1 gegen die Admira als Tabellenführer anreisenden Hütteldorfer sind seit fünf Duellen ungeschlagen und haben in ihren vier jüngsten Auftritten in Graz keine Niederlage kassiert.

 

Kühbauer ortet frischen Wind

Sturm hingegen ist saisonübergreifend nun schon seit sieben Liga-Partien sieglos, hat darüber hinaus sieben der vergangenen acht Heimspiele verloren. Der letzte Heimsieg datiert gar vom November 2019, ein 3:1 gegen Hartberg.

Rapid-Coach Kühbauer interessieren diese Bilanzen wenig. Er ortete beim Gegner frischen Wind: „Sturm hat einen neuen Trainer und neue Energie bekommen.“

Der neue Sturm-Betreuer Christian Ilzer meinte noch mit Blick auf die Nullnummer gegen St. Pölten: „Wir hatten in dieser Woche einiges aufzuarbeiten.“ Der 42-Jährige steht nun vor seinem ersten Liga-Heimspiel als Sturm-Trainer. 3000 Zuschauer werden dabei sein. (red.)

2. Runde: Salzburg – Altach, Tirol – Lask, Sturm Graz – Rapid (je 17 Uhr, Sky). Sonntag: Hartberg – WAC, Admira – St. Pölten (je 14.30, Sky), Austria – Ried (17, Sky).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2020)