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Krise mit Iran

Trump sucht neue Konfrontation mit Teheran vor der US-Wahl

Donald Trump sucht eine neue Konfrontation mit dem Iran.
Donald Trump sucht eine neue Konfrontation mit dem Iran.(c) APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
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Washington will UN-Sanktionen gegen Teheran wieder anwenden – trotz des Ausstiegs aus dem Atomvertrag.

Istanbul/Teheran/Washington. Donald Trump sucht kurz vor der Wahl im November eine neue Konfrontation mit dem Iran. Seine Regierung will die internationale Gemeinschaft dazu zwingen, das ausgesetzte UN-Waffenembargo gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen. Washington erklärte in der Nacht zum Sonntag, das Embargo sei wieder gültig.

Die US-Regierung berief sich auf den internationalen Atomvertrag mit dem Iran. Dieses Abkommen hatte sie aber vor zwei Jahren selbst verlassen – bei der UNO finden die USA deshalb keine Unterstützung für ihre Position. Trotzdem könnte Washington ab sofort im Alleingang iranische Handelsschiffe stoppen oder gegen Wirtschaftspartner der Iraner vorgehen. Der Iran befürchtet deshalb eine neue Eskalation: Der Kurs der Landeswährung, Rial, fiel auf einen Tiefstand.