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"Gut" ist nicht genug: Häusliche Gewalt bleibt ein Problem

Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) am Montag während einer Pressekonferenz zum Thema Gewalt gegen Frauen.
Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) am Montag während einer Pressekonferenz zum Thema Gewalt gegen Frauen.APA/GEORG HOCHMUTH
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Die Zahlen mögen nicht so schlimm sein wie vor dem Corona-Shutdown im Frühling befürchtet. Eine gute Nachricht ist das dennoch keine.

Wenn sich Befürchtungen nicht bewahrheiten, kann das eine gute Nachricht sein. Etwa, wenn ein unklarer ärztlicher Befund doch harmlos ist. Oder wenn ein als langweilig erwartetes Familienfest lustig wird. Geht es um Politik, ist die Einordnung allerdings schwieriger. Wird ein Konflikt zwischen zwei Staaten friedlich gelöst, bevor er eskaliert, ist das dann eine gute Nachricht? Irgendwie schon – es wurde schließlich Schlimmeres verhindert –, aber natürlich auch nicht, denn der Konflikt hat wohl dennoch seine Spuren hinterlassen. Die vorhergegangene Furcht vor der Eskalation trübt die Freude über das positive Ende.