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Goldgelb. Sand, soweit das Auge reicht: Praia do Amado an der Costa Vicentina.
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Costa Vicentina

Portugals Küste: Naturschönheit und Freikörperkultur

Nur selten gibt es so hübsche Ortschaften an riesigen Sandstränden wie an der Costa Vicentina im Südwesten Portugals.

Bruno und Gonçalo Vieira de Camposi sind Rettungsschwimmer am Strand von Arrifana. "Wir arbeiten hier vom 1. Mai bis 31. August, sechs Tage die Woche von neun bis 17 Uhr. Im Sommer ist hier natürlich am meisten los", sagt der 28-jährige Gonçalo. "Dann haben die Portugiesen Ferien und wollen sich an der Costa Vicentina erholen. Nur bei den Ausländern sind unsere tollen Strände noch nicht so bekannt", ergänzt sein zwei Jahre älterer Bruder. Arrifana liegt, genauso wie Odeceixe, Zambujera do Mar und Vila Nova de Milfontes, im Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über die gesamte Südwestküste Portugals - ein Paradies für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Kleine Dörfer mit weiß getünchten Häusern, weiß-blauen Kircherln und Kopfsteinpflastergassen - oftmals in dramatischer Lage auf hohen Felsplateaus - sind hier typisch. Dazu eine Steilküste, die ihresgleichen sucht, immer wieder unterbrochen von natürlichen Sandbuchten und bewohnt von seltenen Bonelli-Adlern und Wanderfalken. Fast zwei Dutzend Strände gibt es zu entdecken - ein Traum für Sonnenanbeter und Wasserratten. Manchmal prahlt die ehemalige Seemacht mit einer Festung oder einem stillen Fluss, der sich durch gigantische blühende Dünenfelder bis zum Meer schlängelt. Auch ein paar Kilometer weiter im Landesinneren zeigt sich das südwestliche Portugal von seiner besonderen Seite. Mit dem riesigen Stausee Santa Clara-a-Velha versteckt sich ein Garten Eden für Vögel in weiter, grüner Abgeschiedenheit zwischen Korkwäldern und Wiesen.