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Gastbeitrag

Friedenssignale im Streit um (vermeintliche) Adelsnamen

Adelig oder nicht? Das ist manchmal gar nicht so einfach zu beurteilen (Symbolbild).
Adelig oder nicht? Das ist manchmal gar nicht so einfach zu beurteilen (Symbolbild).APA/AFP/LUDOVIC MARIN
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Neue Judikatur und eine Durchführungsanleitung des Innenressorts erhöhen die Chancen Betroffener zum Erhalt ihrer Namen.

Wien. Seit Jahren beschäftigt das Adelsaufhebungsgesetz 1919 Behörden und Gerichte. Im Jahr 2018 hatte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) im Fall „von Allmen“ (E4354/2017) entschieden, dass ein „von“ im Namen auch verboten ist, wenn es keinen historischen Adelsbezug hat, da es immer den Anschein eines Standesvorranges erwecke. Die Behörden haben diese „Anscheinsjudikatur“ auf andere Namensbestandteile, wie etwa „zu“ oder „de“, übertragen und diese Namensteile in der Praxis ohne weitere Ermittlungen gestrichen.