Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Coronakrise

Spaniens Wirtschaft am Abgrund

Nach dem Zusammenbruch des Tourismus schließen immer mehr Geschäfte: Kein anderes EU-Land leidet wirtschaftlich so stark unter der Pandemie wie Spanien.

Jeden Morgen um neun öffnen sich die Türen des Kapuzinerklosters in Palma de Mallorca, um Essen an die Armen zu verteilen. Die Schlange der Wartenden misst mehrere Hundert Meter. Sie ist in diesen Tagen so lang wie noch nie. In ihr spiegelt sich die wachsende Not auf der Urlaubsinsel. Und die tiefe Krise im Tourismusgeschäft.

Bevor die Coronapandemie ausbrach, habe man etwa 100 bis 150 Essensrationen täglich verteilt, berichtet Pater Gil Parés. Nun seien es gut doppelt so viele Portionen. „Früher haben wir vor allem Obdachlosen geholfen“, sagt der Klostervorsteher. Aber jetzt kommen auch andere Leute – darunter viele Menschen, die durch Corona ihren Job verloren haben.