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England 2022

Nun ist es fix: ÖFB-Frauen für EM 2022 qualifiziert

ÖFB-Frauen jubeln
ÖFB-Frauen jubelnAPA/AFP/DANIEL MIHAILESCU
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Österreich löst als einer der drei besten Gruppenzweiten ein Fixticket für die EM-Endrunde 2022 in England. Im zweiten Testspiel gelang ein 1:0-Erfolg über die Slowakei.

Seit Freitag war es so gut wie sicher, am Dienstag wurde es amtlich: Österreichs Frauen-Nationalteam ist bei der EM-Endrunde 2022 in England dabei. Da Portugal sein abschließendes Qualifikationsspiel in Zypern nicht mit 14 Toren Unterschied, sondern 2:0 gewann, haben die ÖFB-Frauen als einer der drei besten Gruppenzweiten einen EM-Startplatz sicher.

„Das Team hat sich das direkte EM-Ticket nach der besten Qualifikation aller Zeiten verdient. Die neuerliche EM-Teilnahme ist für ein kleines Fußballland wie Österreich extrem hoch einzuschätzen“, erklärte ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann, die im Sommer Dominik Thalhammer nachgefolgt ist. In der Qualifikation gab es nur gegen Gruppensieger Frankreich Punktverluste (0:0, 0:3), in den übrigen sechs Partien Siege ohne Gegentor. „Das erste Mal etwas zu erreichen, ist vom Gefühl her wunderschön. Aber es zu wiederholen, ist eine unglaubliche Bestätigung – von viel, viel jahrelanger Arbeit“, betonte Bayern-Abwehrspielerin Carina Wenninger.

Für die Österreicherinnen ist es die zweite EM-Teilnahme in Folge. 2017 stürmten sie in den Niederlanden bis ins Halbfinale (Niederlage im Elfmeterschießen gegen Dänemark). Damals war Fuhrmann als Co-Trainerin bereits dabei, auch der Stamm des damaligen Teams ist bis auf Nina Burger (Rücktritt) nach wie vor aktiv.

Die EM in England wurde wegen der Verschiebung des Männer-Turniers ebenfalls um ein Jahr auf 2022 verlegt (6. bis 31. Juli), und soll dem Frauen-Fußball ähnlich der WM 2019 in Frankreich den nächsten Push geben. So wird das Finale im berühmten Wembley-Stadion in London (90.000 Plätze) ausgetragen.

Rehabilitation im zweiten Test

Nach dem 1:6 gegen Schweden zeigten sich die ÖFB-Frauen im zweiten Testspiel in Malta klar verbessert und besiegten die Slowakei 1:0. Potsdam-Legionärin Marie-Therese Höbinger erzielte den einzigen Treffer, ihren ersten im Nationalteam (15.). Im Tor gab Kristin Krammer (Neulengbach) ein starkes Debüt, da sich Jasmin Pal beim Aufwärmen verletzt hatte und Stammkeeperin Manuela Zinsberger aus England nicht einreisen durfte.

(red/APA)